Alles ganz individuell

Fragt mal jemanden nach seinen Weisheitszähnen. Da kommen Antworten zwischen einem lapidaren „sind noch drin“ bis zu den absoluten Horrorgeschichten von wegen „ich konnte den Mund nicht mehr öffnen, weil alles voller Eiter war“ und dreistündigen Operationen beim Kieferchirurgen wegen einer abgebrochenen Wurzelspitze.

Oder Stichwort Schwangerschaft. Aussagen von „ich hab’ kaum was gemerkt, ausser, dass der Bauch grösser geworden ist“ bis zu „ich habe vier Monate lang durchgekotzt und mich danach fast nicht mehr bewegen können vor lauter Schmerzen und Atemnot“, ist alles drin.

Und vom Thema Geburt wollen wir hier gar nicht erst reden!! Geschweige denn vom Stillen, Durchschlafen in den ersten Monaten oder „nach drei Wochen hatte ich meinen pre-baby-body zurück“.

Ihr merkt: es ist total individuell.

Nehmen wir das Thema Beruf(ung): Die eine Frau war schon vor der Geburt des ersten Kindes glücklich in ihrem Job und hat eine perfekte Regelung mit ihrem Arbeitgeber treffen können, wie es mit Kind und Teilzeitstelle weitergehen soll.

Eine andere Frau war jedoch schon vor der Geburt unzufrieden und das Mitarbeitergespräch mit dem damaligen Arbeitgeber verlief nach dem Motto: „Klar freuen wir uns auf sie nach der Elternzeit. Einfach zu 100%, etwas Anderes bieten wir nicht an.“ Und sowieso träumte sie schon lange vom eigenen Café…

Bei der dritten ist die Vorstellung während der Schwangerschaft da, dass das dann alles ganz einfach klappen wird mit Kind und Job. Bis sie dann merkt, dass sie ihr Kind schlicht nicht weggeben kann, weil sie niemandem zutraut, auf ihr Kind aufzupassen.
Und bei der einen Familie muss die Frau so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen, weil sonst das Geld zu knapp ist, bei einer anderen Familie reicht das Einkommen des Mannes aus.

Alles ganz individuell.

Wir Mütter wollen verständlicherweise alle den perfekten Set-up finden beim Ausleben unserer beruflichen Träume, für unsere Kinder, für uns als Mutter, als Arbeitnehmerin oder Unternehmerin, als Ehefrau.
Bei jeder von uns sind aber die Rahmenbedingungen anders, seien es die Betreuungsmöglichkeiten, die Finanzen, die involvierten Emotionen.

Für die eine ein „walk in the park“, wie der Engländer so schön sagt, für die andere eine sehr qualvolle Reise gespickt mit Schuldgefühlen und geringem Selbstwertgefühl.

Ich muss Euch enttäuschen: ein Patentrezept gibt es leider nicht.
Trotzdem versuche ich hier mit meinen Coaching-Tipps, möglichst viele Eurer Fragen, Hindernisse und Ängste anzusprechen und Euch bei deren Lösung zu unterstützen.

Also feiern wir unsere Vielfalt, liebe Petticoat-Mütter. Hauptsache, Ihr rockt Euer Leben!

Eure

Alles ganz individuell

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