10 Tipps gegen den Corona-Koller

Wie geht es Euch – zuhause? Wie geht es Euch – mit der ganzen Familie nonstop unter einem Dach? Wie geht es Euch – im Home-Office? Wie geht es Euch – in Quarantäne?

Wenn ich mir so mein näheres Umfeld anschaue, was mir Freundinnen schreiben, wenn ich meinen Facebook- und Instagram-Feed durchscrolle, wenn ich lese, was alles wie kommentiert wird oder über was die Leute momentan diskutieren, dann wird mir Angst und Bange.

Nicht wegen des Virus, sondern weil ich fürchte, dass alle in den nächsten Wochen durchdrehen werden!

Somit möchte ich Euch hier ein paar Petticoat-Tipps geben, wir Ihr die kommende Zeit zwar nicht mit Leichtigkeit, aber doch gut und mit einer Prise Humor über die Runden bringt.

1. Wir schaffen das gemeinsam!

Ja, die Situation ist total absurd und surreal. Die ganze Welt muss sich momentan zuhause verstecken, Abstand halten; die Wirtschaft geht den Bach runter und wir stehen wohl vor noch nie da gewesenen Problemen.
Und ja, es IST schwierig! Es IST eine riesige Herausforderung!
Natürlich kommen Ängste hoch. Natürlich bringt uns das zwangsmässige Zuhausebleiben an mentale Grenzen. Es macht traurig, wütend, ängstlich, es ist zum Teil langweilig und ärgerlich.
Aber denkt dran: es geht uns allen gleich. Es bist nicht nur DU, die das gerade durchmacht.
Nein, WIR ALLE sind in der gleichen Situation. Und das ist doch ein sehr grosser Trost, denn gemeinsam schaffen wir das!

2. Keine News!

Lasst die Nachrichten Nachrichten sein. Schaut von mir aus zweimal am Tag ganz kurz rein. Das reicht, um zu sehen, ob es eine Verschärfung der Situation gegeben hat, ob es eine Lockerung der Massnahmen gegeben hat und fertig.
Und falls Ihr zu den Menschen gehört, die Nachrichten sehr nahe an sich ranlassen und sie „persönlich“ nehmen, also immer gleich Euch und Eure Familie in der Situation seht, dann sind jegliche Newsportale momentan tabu.
Denn unter uns: die Lage wird weder besser noch schlechter noch sonst was, wenn Ihr alle paar Minuten nachlest, wieviele Neuinfizierte es gibt und wer wo gestorben ist.
Schützt Euch so vor unnötiger Angst!

3. Gebt Eurem Tag Struktur!

Wie ich Euch schon in meinem letzten Video geraten habe: bitte gebt Eurem Tag eine Struktur. Das ist ganz, ganz wichtig. Sowohl für Euer Wohlbefinden, wie auch das Wohlbefinden Eurer Kinder.
Also steht am Morgen wie gewohnt beispielsweise um 6.30 Uhr auf, geht ins Bad, duscht Euch, schminkt Euch, zieht Euch an, weckt die Kinder, macht Frühstück.
Dann ist von 8 bis 10 Uhr Hausaufgaben Zeit, danach geht Ihr alle an die frische Luft und macht einen Spaziergang zusammen, dann spielt mit den Kindern etwas, macht die Wäsche, räumt auf, fangt an zu kochen. Um 12 Uhr wird Mittag gegessen, danach ist bis 14 Uhr Mittagsruhe, und und und.
Macht von mir aus noch eine Liste, was alles gemacht werden muss, so dass jeder in der Familie ein kleines Amt übernehmen kann. Und Ihr werdet sehen: diese Struktur wird Euch das Gefühl von Normalität vermitteln und Euch einen Rahmen geben, den Ihr in den kommenden Wochen dringend brauchen werdet!
Denn nochmals zur Erinnerung: wir haben keinen Urlaub. Wir sind nicht im schönen Hotel am Meer, wo man im Liegestuhl diskutieren kann, ob man heute lieber zum Italiener oder Chinesen essen gehen will und ob man jetzt lieber noch an den Strand geht oder zurück ins Zimmer oder noch kurz auf den Tennisplatz oder an den Kinderpool. Hier und jetzt ist die Situation anders, deshalb ist Struktur gefragt.

4. Bewegt Euch!

Tut etwas für Euren Körper! Tägliche Bewegung hilft nachweislich gegen Depressionen, Angstzustände, Panikattacken.
Falls Ihr normalerweise in ein Fitnessstudio geht: schaut Euch im Internet um. Es gibt jetzt genug online-Fitnessklassen, die man easy zuhause machen kann. Macht Eure sit-ups auf dem Wohnzimmerteppich oder die Liegestütz im Kinderzimmer. Rennt 10x die Treppe hoch und runter. Es gibt so viele Dinge, die Ihr zuhause für Euren Körper tun könnt, auch ohne grosses Equipment. Und am besten machen die Kinder mit. Das macht ihnen Spass, sie sind beschäftigt und gekräftigt – und am Schluss ausgepowert!

5. Mässigt Euren Alkoholkonsum!

Ja klar, wir sind alle dazu verleitet zu sagen: ‚Hach, wir sind so arm, müssen die ganze Zeit zuhause hocken, dürfen nicht mehr raus, keine Freunde treffen, jetzt gönnen wir uns ein Glässchen…‘
…und noch eins und noch eins und schwups, ist die ganze Flasche weg.
Und das jetzt über Wochen??
Also mal ehrlich: Alkohol ist jetzt wirklich nicht die Lösung, oder? Geht lieber bei Zeiten ins Bett und schlaft gut und viel. Das wirkt sich viel besser auf Eure Stimmung aus!

6. Geht auf Abstand!

Telefoniert mit Euren Freunden, Euren Eltern und Geschwistern, um sozial verbunden zu bleiben. Aber falls Ihr merkt, dass Euch gewisse Leute ins Bodenlose runterziehen mit ihrer Negativität und Schwarzmalerei, dann geht auf Abstand zu diesen Menschen. Naja, Abstand halten müssen wir momentan ja sowieso! – aber schreibt lieber eine SMS, als dass Ihr ein einstündiges Telefonat führt.
Und falls Ihr merkt, dass Ihr momentan Eure Ruhe braucht – um mit der ganzen Situation klar zu kommen, um wieder in Eure Mitte zu kommen, dann nehmt Euch diese Ruhe!

7. Hört auf zu jammern!

Wie ich auch schon in meinem letzten Video gesagt habe: akzeptiert die Situation! Je mehr Ihr jammert und Euch über die jetzige Situation aufregt, umso mehr Energie verpufft Ihr für nichts und wieder nichts. Wir hoffen jetzt alle, dass die ganzen Massnahmen, die in den letzten Tagen weltweit ergriffen wurden, eine Ausbreitung des Virus wirklich ernsthaft und massiv verringern und dass wir so schnell wie möglich wieder in unseren Alltag zurück können.
Aber darüber jammern ist etwa so schlau wie übers Wetter klönen: denn ändern können wir es sowieso nicht.

8. Startet ein Projekt!

Was wolltet Ihr schon lange machen und hattet (angeblich…) nie die Zeit dazu?
Jetzt habt Ihr sie.
Fangt mir Eurem Buch an – schreibt eines oder lest eines mit 1000 Seiten, startet Euer neues Fitnessregime oder räumt die Küche auf und putzt alle Fenster. Oder von mir aus bastelt schon mal die Weihnachtsgeschenke für die Verwandtschaft. (Im Dezember jammert Ihr dann nämlich wieder, dass Ihr keine Zeit habt. Jetzt habt Ihr sie!)
Macht etwas, das Euch Spass macht und Euch Energie bringt. Packt es an!

9. Seid dankbar und geniesst es!

Anstatt Euch in die Angst zu flüchten, atmet tief durch und dann geniesst die momentane Situation. Geniesst die Zeit mit Euren Kindern. Eurem Mann. Euren Haustieren.
Seid dankbar, dass Ihr ein Dach über dem Kopf habt, dass Ihr Essen und sauberes Wasser im Haus habt, dass Ihr Strom und eine Heizung habt.
Den Schrank voller Kleider und Schuhe. Dass Ihr ein Haus voller Möbel und Bilder und Bücher habt, dass Ihr Zugang zum Internet habt, dass Ihr auf den sozialen Medien posten könnt, was Ihr wollt.
Und am wichtigsten momentan: seid dankbar für Eure Gesundheit.

10. Lacht!

Ihr wisst ja: Lachen ist die beste Medizin. Also lacht, macht Blödsinn, erzählt Euch billige Witze, kitzelt Euch, tanzt durch die Wohnung, lasst das Kind in euch raus!
Hauptsache, Ihr verliert Euren Humor nicht. Denn er macht die Situation um einiges leichter!

Und zum Schluss: geht jeden Tag auf Instagram oder Facebook bei der Petticoat Revolution vorbei und schaut meine täglichen „Corona-Tipps“ an.
Es sind Tipps für den Körper, die Seele, Ideen zum Spielen und die Zeit vertreiben, Dinge zum Träumen…lasst Euch überraschen.

Und falls Ihr andere Mütter kennt, denen dieser Blog mit den Tipps weiterhelfen könnte, dann teilt oder verschickt ihn. Danke!

Hauptsache Mütter, Ihr bleibt gesund und rockt Euer Leben. Momentan einfach von zuhause aus.
Ich glaube an Euch und Euer Potenzial.

Eure

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