Das mit der Selbstliebe…

Das Wort „Selbstliebe“ ist momentan ja schwer im Trend und wirkt deshalb etwas ausgelutscht.

Dabei ist es etwas vom wichtigsten, gerade auch in der Vorweihnachtszeit, wo alle gestresst durch die Gegend hetzen.

Mir ist aufgefallen, dass die Leute zwei verschiedene Auffassungen vom Begriff “Selbstliebe” haben.

Gruppe 1 würde das Wort so beschreiben:

„Ich mache, was ich will.“

 

Während Gruppe 2 Selbstliebe so zusammenfasst:

„Ich tue das, was mir gut tut.“

 

Nicht ganz auf der selben Linie.

Interessant auch die Definition im Duden:

„Egozentrische Liebe zur eigenen Person“ – okay, definitiv Gruppe 1, und
„Eigenliebe“. Wohl klar Gruppe 2 zuzuordnen.

 

Aus Coaching-Sicht sehen wir bei Gruppe 1 ein trotziges, bockiges, sperriges Kind. Bei „Ich mache, was ich will“ schwingt unglaublich viel aufgestauter Frust mit und es schliesst klar andere Menschen aus. So nach dem Motto: „me, myself and I“, „nach mir die Sintflut“, „Hauptsache, ich habe Spass“….

Das verstehe ich nicht unter Selbstliebe.

 

„Ich tue das, was mir gut tut.“

Dieser Satz basiert auf Eigenliebe, auf Einsicht, auf Selbstkenntnis (man muss ja erst wissen, was einem gut tut!). Er schliesst andere mit ein, kommt von einer erwachsenen Person, ist in meinen Augen lösungsorientiert und ist schlicht liebe-voll.

Dies als kleine Anregung, liebe Petticoat-Mütter, was hinter dem abgedroschenen Begriff „Selbstliebe“ versteckt liegt.

Nämlich unglaublich viel Potenzial, sich Gutes zu tun!

Hauptsache Mütter, Ihr rockt Euer Leben und geniesst die Weihnachtszeit – mit ganz viel (Selbst-)Liebe!

Eure

Das mit der Selbstliebe...

VERBREITE DIE REVOLUTION

Was meinst du? ;)

2 × drei =

Schreib mir

Ich freue mich auf Deine Nachricht. :-)

Theorie und PraxisDie Kunst des richtigen Abstands - Petticoat Revolution