Die Kunst des richtigen Abstands

Heute ist der 31. Dezember. Also der Tag schlechthin für einen Jahresrückblick. Beziehungsweise heute sogar der Tag für einen Rückblick auf ein ganzes Jahrzehnt.

Ein Rückblick auf all die grossen Dinge, die man erlebt hat. Die man erreicht hat, die man vermasselt hat. Die Ereignisse, die passiert sind – oder auch nicht. Was einen glücklich gemacht hat, wen man kennengelernt hat, mit wem man gelacht und/oder geweint hat…

Könnte man. Und wollte ich. Wenn es einem gelingt, den richtigen Abstand (zum eigenen Leben) zu gewinnen. Wegzoomen, sozusagen.

Eben, wollte ich. Wäre da nicht der Alltag, der dazwischen kommt. Denn die Weihnachtstage sind nicht gerade so gelaufen, wie geplant. Meine Mutter wurde notfallmässig ins Spital eingeliefert und liegt seit Tagen dort, und deshalb war die „Ruhe während der Festtage“ nur ein Wunschgedanke. Mit dem Ergebnis, dass ich nach den anstrengenden letzten Wochen ziemlich auf dem Zahnfleisch laufe und mir so gar nicht nach Jahresrückblick zu Mute ist.

Und dann wären da ja noch die Ziele fürs 2020, die man sich überlegen sollte. Und erst recht die für die neue Dekade! 😱

Aber wisst Ihr was? Dafür fehlt mir jetzt gerade schlicht die Energie und auch die Ruhe.

Ist das schlimm?
Nein! Natürlich nicht!

Das mit der Selbstliebe….Ihr erinnert Euch. Ich kann meine Jahresziele auch noch im Januar festlegen, wenn ich meine Umzugskisten packe. Zwar kann ich dann auch nicht gerade von Normalität im Alltag sprechen, aber bis dann ist meine Mutter hoffentlich wieder fit und das momentane Durcheinander etwas verebbt.

Ihr seht: bei allen grossen Themen im Leben braucht es die Kunst des richtigen Abstands.

Den Abstand zum wuseligen und oftmals chaotischen Alltag. Es braucht Ruhe, sich um die grossen Themen zu kümmern. Egal, ob Ihr Euch überlegt, wieder voll in den Beruf einzusteigen. Oder den Beruf zu wechseln. Oder eine neue Ausbildung in Angriff zu nehmen. Oder ob Ihr Euch selbständig machen wollt. Oder welche Träume auch immer Ihr im neuen Jahr und Jahrzehnt verwirklichen wollt.

Und jetzt sagt Ihr zu recht: ja, aber wann ist es denn schon richtig ruhig im Leben einer Mutter?!

Selten, gebe ich zu. Und je mehr Kinder Ihr habt, umso weniger. Und umso komplizierter und aufwändiger wird es für Euch, eine Sitzung mit einem professionellen Life Coach zu buchen, um an Euren grossen Themen und Träumen zu arbeiten.

Und genau für Euch alle da draussen, die sich gerade angesprochen fühlten: für Euch werde ich im kommenden Jahr(zehnt) viele tolle und inspirierende online-Kurse erstellen und auf der Petticoat Revolution veröffentlichen.

Damit Ihr Euch in Eurem bevorzugten Tempo, zu Eurer bevorzugten Zeit, an Eurem bevorzugten Ort um Eure Träume kümmern könnt. #petticoattempo

Mehr dazu im nächsten Jahr!

Jetzt lasst uns erst mal anstossen und dankbar in dieses hoffentlich wundervolle 2020 rüberrutschen!

Prosit Neujahr, liebe Petticoat-Mütter! 🥂

Lasst sie uns gemeinsam rocken, die neue Dekade!
#petticoatdekade

Eure

Die Kunst des richtigen Abstands

 

Petticoat-Tipp: Falls Ihr momentan den nötigen Abstand für einen Jahres-/ Dekadenrückblick habt, ist das wunderbar!

🌸 Schreibt Euch auf, welches die 5 bereicherndsten Ereignisse während der letzten 10 Jahre wart.
🌸 Für welche 5 Menschen oder Begegnungen seid Ihr dankbar?
🌸 Welche 5 Erfahrungen haben Euch in den letzten 10 Jahren am meisten geprägt – positiv oder negativ?
🌸 Auf welche 5 Dinge seid Ihr stolz, die Ihr erreicht habt?
🌸 Wer wart Ihr anfangs 2010, und wer seid Ihr jetzt, Ende 2019?
🌸 Und wenn Ihr schon dabei seid: wer wollt Ihr Ende 2029 sein?! 💫

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Das mit der Selbstliebe...Januardepression - Petticoat Revolution