Januardepression

Erwischt es Euch auch jedes Jahr wieder?

Wieso denn überhaupt?

Überlegt mal: da ist zuerst die Weihnachtszeit. So viel Liebe und Kerzenschein und ein geschmücktes Heim. So viele Geschenke und geselliges Beisammensein. Feines Essen, Champagner und fröhliche Stimmung.

Zu Silvester dann noch die ganzen Glückwünsche und die Hoffnung auf ein gigantisches neues Jahr.

Naja….und dann ist Januar. Und das Heim und der Baum werden wieder entschmückt. Und alle gehen wieder zur Arbeit oder zur Schule und versinken im Alltag.
Niemand meldet sich mehr und keiner hat mehr Zeit.
Und Alkohol wird jetzt mal sicher im Januar keiner mehr getrunken und mit leckerem Essen ist auch erst mal Schluss. Und wie war das mit dem Fitnessabo??
Doofe Neujahrsvorsätze.

Und irgendwie geht das neue Jahr trotz aller Hoffnung genau gleich langweilig/ öde/ traurig/ gestresst/ unzufrieden weiter, wie das alte aufgehört hat.

Nur, dass jetzt auch noch die Hoffnung auf die ganz grosse Veränderung gestorben ist. Was noch trauriger macht. Und die Neujahrsvorsätze gibt man schon nach drei Tagen wieder auf, was einen unglaublich wütend auf sich selbst macht und schlicht frustriert.

Und der Nebel und das ewige Grau vor der Tür helfen erst recht nicht. Und der nächste Urlaub ist noch Lichtjahre entfernt, Geld ist kaum mehr auf der Bank und überhaupt gibt‘s gerade so GAR keinen Lichtblick im Leben. 😱

Liebe Petticoat-Mütter: DAS MUSS NICHT SEIN!

 

Deshalb möchte ich Euch hier ein paar Petticoat-Tipps geben, wie Ihr um dieses kratergrosse Januarloch herum kommt.

1. Also am nebligen und trüben Wetter in Mitteleuropa können wir nichts ändern – nur unsere Einstellung dazu. Da kann ich Euch einmal mehr meine Morgenroutine ans Herz legen, wo das Wetter auch thematisiert wird.
Falls Ihr aber merkt, dass Euch ganz konkret Licht fehlt, weil sich die Sonne nie zeigt, dann kann ich Euch zwei Dinge empfehlen:

kauft Euch eine sogenannte Lichttherapielampe oder Tageslichtlampe. Die stellt Ihr Euch täglich für 15 Minuten auf den Tisch, während Ihr daneben etwas lest oder schreibt – und Ihr werdet Euch ganz bestimmt besser fühlen.

Und für alle die, die geografisch können: fahrt in die Höhe. Sprich: über die Nebelgrenze! Geht spazieren, Sonne tanken, eine heisse Schokolade mit viel Schlagsahne „trinken“ (eher essen…), saugt die frische Luft auf und lasst es Euch gut gehen. Das nützt bestimmt, denn ein voller Vitamin D-Speicher hilft nachweislich gegen depressive Verstimmungen.
Und die, die keine Berge in der Nähe haben: nehmt ein Vitamin D-Supplement. 👍🏻

2. Plant im alten Jahr schon ein paar Dinge mit Freunden für den Januar. Sei es ein Abendessen, ein Brunch, Kino oder Theater – so habt Ihr nach dem terminlich vollgestopften Dezember etwas, auf das Ihr Euch freuen könnt. Und die Agenda gähnt Euch nicht mit erschreckender Leere an.

3. Plant den nächsten oder übernächsten Urlaub. Spürt in Euch hinein, auf was Ihr gerade Lust habt – Sonne am Strand oder lieber Abenteuer in den Bergen oder lieber eine wuselige Stadt – und dann recherchiert im Internet. Schaut Euch Hotels und Destinationen an, und selbst wenn Ihr am Schluss nichts bucht, wird sich Eure Stimmung heben. Denn zumindest habt Ihr Euch mit Euren Wünschen und Bedürfnissen auseinandergesetzt. Das mit der Selbstliebe und so… 😉

4. Nehmt Euch die Zeit und löst die Gutscheine ein, die unter dem Christbaum lagen.
(Ich wette, dass da mindestens EIN Gutschein lag!) 😄
Legt ihn nicht irgendwo auf den Schreibtisch, wo man ihn binnen kürzester Zeit eh nicht mehr findet und vergisst, sondern löst ihn ganz bewusst ein.

5. Denkt Euch 12 neue Gewohnheiten aus, die Ihr dieses Jahr implementieren wollt. In meinem Video von letzter Woche erkläre ich Euch, wieso die sogenannten guten Vorsätze für die Katz sind, dafür 12 neue Gewohnheiten viel mehr Spass machen.
Jeden Monat eine neue Gewohnheit, und das jeden Tag. Entweder nehmt Ihr eine neue Gewohnheit in Euer Leben auf oder Ihr lässt eine alte Gewohnheit weg.
Und so habt Ihr ab dem 1. Januar eine neue Aufgabe, die Euch unter Umständen mühelos durch diesen für viele so schwierigen Monat hilft.

Probiert es aus!

Hauptsache Mütter, Ihr rockt Euer Leben.

Eure

Januardepression

P.S.: Zugegeben, ich hätte Euch auch nur einen einzigen Tipp gegen Eure Januardepression geben können:

Schaut 10 Minuten Dschungel-Camp und es geht euch SCHLAGARTIG wieder gut!!!
😬🙈

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