Möge die Kraft des Netzes mit Dir sein!

Vielen Müttern ist nicht bewusst, dass wir heute ein wahnsinnig starkes Werkzeug zur Hand haben, das es bis vor kurzer Zeit noch gar nicht gab: das Internet.

Liebe Petticoat-Mütter, nutzt diese unglaublichen Möglichkeiten des Internets! ALLES ist mit einem Klick anschaubar, lesbar, hörbar, nachforschbar, entdeckbar, lernbar, (ver)kaufbar und publizierbar.

Milliarden von Informationen in Wort und Bild warten einfach so auf Euch auf Eurem Schreibtisch und in Eurer Handtasche. 

Ein kleines Beispiel: ich wollte als Teenager unbedingt in die Welt der schönen Hotels einsteigen und die Hotelfachschule in Lausanne im französischen Teil der Schweiz absolvieren. Zumindest war das die einzige Hotelfachschule, von der ich je gehört hatte. Und es sei die Beste.

Nach der Matura war das Thema dann wieder aktuell (zumindest für mich, unausgesprochen natürlich). Aber: es hätte beinhaltet, dass ich dort anrufe (ui, auf Französisch?!) und einen PROSPEKT bestellt hätte. Wie sonst hätte ich irgend etwas über diese Schule erfahren sollen? Wo sie liegt, was dort unterrichtet wird, wie lange die Ausbildung geht und natürlich auch, was der ganze Spass kostet.

Habe ich mich das getraut? Schüchtern wie ich war, natürlich nicht. Und nach der Bemerkung meiner Mutter, ich solle doch besser mal etwas an der Uni studieren, damit ich einen „richtigen“ Abschluss habe, habe ich diesen Traum dann widerspruchslos ganz begraben.

Heute wäre das ja um Welten anders! Da klickst Du einfach still für dich mal alle Hotelfachschulen durch, checkst die Aufnahmebedingungen, liest die Bewertungen von früheren Absolventen, schaust dir das Gebäude auf Google Street View an, schreibst der Schulleitung eine Mail mit deinen Fragen, holst Offerten für Studentenkredite online ein – was auch immer.

Fühlt sich irgendwie anders an, oder?

Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich im Gespräch rausfinde, wie viele Mütter diese unbegrenzten Möglichkeiten ausser acht lassen. Bei Sätzen wie „ich logge mich vielleicht dreimal pro Woche ins Internet ein“ stehen mir die Haare zu Berge! Dreimal pro Woche?! Das mache ich ja pro Stunde! Und nur schon das Wort „einloggen“ erinnert mich an die längst vergangenen Zeiten, wo man beten musste, dass das Modem heute funktioniert und die Verbindung irgendwann steht.

Das Internet ist nicht nur dafür da, sporadisch eine Zugverbindung zu suchen oder mal online einen Tisch im Restaurant zu buchen.

Auch nicht nur, um auf Facebook schauen, in welchem Malediven-Resort die olle Petra mit ihrer tollen Familie gerade Urlaub macht und dann die Hotelpreise googeln und wütend sein, dass IHR nie so teure Ferien machen könnt und überhaupt, hat die nicht schon wieder abgenommen?!??

Nein.

Nutzt Euer Handy oder Tablet, während Ihr am Spielfeldrand darauf wartet, bis das Sporttraining Eurer Kinder beendet ist, und schreibt Euch auf, was Ihr noch in Ruhe recherchieren wollt zu Eurem Petticoat-Projekt. Lest nach, was es zur Gründung einer GmbH braucht. Oder lädt ein E-Book über Internet-Marketing runter. Oder sucht online ein Ladenlokal für den geplanten Stoffladen. Oder meldet Euch zu einem Webinar im Schnittblumen-Arrangieren an.

Was auch immer.

Hauptsache Mütter, Ihr rockt Euer Leben!

Eure

Möge die Kraft des Netzes mit Dir sein!

Petticoat-Tipp: Denk bitte stets daran, was Dir mit dem Internet für ein unglaublicher Schatz an Know-How zur Verfügung steht, 24 Stunden an 7 Tagen die Woche. Also getrau Dich und nutze dieses Wunderwerkzeug!

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Anzeigen von 2 Kommentaren
  • Peter Sonderegger
    Antworten

    Wunderbar! Weiter so, liebe Vanessa. Vor allem gefällt mir die Passage: “Nutzt Euer Handy oder Tablet, während Ihr (…), und schreibt Euch auf, was Ihr noch in Ruhe recherchieren wollt zu Eurem Petticoat-Projekt.” DA IST ES DOCH, UNSER HOBBY: MAKE LISTS! – Prima, liebe Vanessa. Herzliche Grüsse an die Gspinnertenstrasse vom Peter

  • Andreas Benz
    Antworten

    Gefällt mir sehr gut. Ein weiterer Punkt wäre die Vernetzung der “einsamen” Müttern. Idealerweise mit anderen Menschen, die an einem ähnlichen Petticoat-Projekt arbeiten zu vernetzten. Frau muss nicht jeden Fehler selber machen, sondern soll auch von anderen profitieren. Herzlich, A.

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