Eine neue Denkweise ist gefragt!

Wir Menschen haben die (steinzeitliche) Angewohnheit, alles zu kategorisieren. In Schubladen zu stecken. Etwas in „gut“ oder „schlecht“ zu unterteilen. Positiv oder negativ. Entweder – oder.

Steinzeitlich bedingt deshalb: entweder Du erkennst, dass es ein gefährliches Tier ist, oder Du bist tot. Entweder Du merkst, dass es eine giftige Pflanze ist, oder Du bist tot. Entweder Du rennst schnell genug weg, oder Du bist tot.
Ziemlich simpel… 😬

Auf unser heutiges Leben übertragen heisst das dann:

„Entweder esse ich den Salat oder den Doughnut.“

(Kategorisiert: das eine ist gut – yeah, ich tue etwas für meine Gesundheit – das andere ist schlecht, weil es massenhaft Zucker drin hat.)

„Entweder mache ich mich glücklich und gehe wieder arbeiten oder ich mache die Kinder glücklich und bleibe Vollzeit zuhause.“
(Kategorisiert: das eine ist gut für mich, dafür schlecht für die Kinder – das andere genau umgekehrt.)

„Okay, dann mache ich meinem Mann den Gefallen und wir fahren in die Berge in den Urlaub. Oder soll ich meinen Wunsch durchsetzen und mit der Familie ans Meer fahren?“
(Kategorisiert: die eine Destination finde ich doof, die andere toll.)

„Entweder finde ich meine Berufung, oder ich gehe nicht zurück ins Berufsleben.“
(Kategorisiert: das eine ist das Wunderbarste, das andere das Schlimmste.)

Entweder – oder.

So denken wir dutzende Male am Tag. Und diese Denkweise treibt uns IMMER – auch bei noch so banalen Themen – in die Sackgasse. Macht uns je nach Situation wütend, ohnmächtig oder traurig. Und stresst uns unendlich.

Deshalb liebe Petticoat-Mütter, wie wär‘s denn mit:

Sowohl – als auch?

Wär‘ das was?

Als wir dieses Thema in meiner Coaching-Ausbildung an der Dr. Bock-Akademie besprochen hatten, musste ich lächeln. Und mir fast an die Stirn fassen so von wegen: „JA GENAU!“

Wieso denn immer ausschliessend nur das eine ODER das andere?
Wieso denn nicht das eine UND das andere?

Eröffnet das nicht ganz neue Perspektiven?

Ihr könnt ja sowohl den gesunden Salat essen als auch Euch einen leckeren Doughnut gönnen.
Ihr könnt doch Teilzeit arbeiten gehen, so dass sowohl Ihr happy seid als auch die Kinder noch genug ihre Mami zuhause haben.
Ihr könnt doch an einen Ort fahren, wo‘s sowohl das Meer als auch die Berge gibt.
Ihr könnt sowohl arbeiten als auch Euch daneben auf die Suche nach Eurer Berufung machen.

Spürt Ihr den Unterschied? Zwei kleine Wörter werden vertauscht und das Gefühl dahinter verändert sich total. Bei der „entweder-oder“-Variante verengt sich alles, während bei der „sowohl-als auch“-Variante das Licht aufgeht, die Möglichkeiten plötzlich endlos werden.

Denn zusätzlich muss es ja nicht einmal nur A und B sein, sondern die neue Lösung kann ja auch A und B und F und R sein.

Das ist doch wunderschön!

Also ändert Eure Denkweise und denkt an diese sprachliche und gedankliche Möglichkeit, die plötzlich so viel Neues eröffnet!

Hauptsache Mütter, Ihr rockt Euer Leben!

Eure

Eine neue Denkweise ist gefragt!

Petticoat-Tipp: Beobachte Dich einmal im Alltag, wie oft Du in grösseren oder kleineren Situationen die „entweder-oder“-Sprache verwendest.
Und überlege Dir doch genau dann, was ein „sowohl-als auch“ bewirken könnte, und welche zusätzlichen Möglichkeiten noch auf Dich warten. Ich glaube an Deine Kreativität und Deine Fantasie!

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