Selbsthilfe-Ratgeber

Wieso gefühlte 95% aller Selbsthilferatgeber für mich nicht funktionier(t)en?

Weil sie weder FÜR noch VON Müttern geschrieben wurden.

Lass dich von sanftem Vogelgezwitscher als Klingelton wecken. Wenn du die Augen öffnest, lächle, strecke deinen Körper, atme mehrmals ganz tief in deinen Bauch. Nutze die ersten Minuten am Morgen ganz für dich. Sage dir ein paar positive und stärkende Affirmationen für den Tag und am besten meditierst du gleich nach dem Aufstehen, mit einer schön langsam aufgebrühten Tasse Power-Tee…

Scheiss drauf.

Als Mutter eines Kleinkindes wirst du jahrelang vom Weinen deines Kindes geweckt. Da is’ nix mit Strecken und Lächeln und lustigem Tee, sondern da heisst’s zack-zack aus den Federn, ab ins Kinderzimmer zur ersten Beruhigung, dann hopp hopp in die Küche zum Fläschchen zubereiten. Dann Fläschchen geben, die vollen Windeln wechseln, eine Geschichte vorlesen und daaaaaann kannst du dann vielleicht mal kurz auf’s Klo und irgendwann, gefühlte Jahre später, ist dann mal dein Frühstück dran. Wobei du dann eigentlich schon fast wieder reif für’s Bett wärst, denn mit Durchschlafen war ja nix heute Nacht (so wie gestern, und vorgestern, und irgendwie jede Nacht seit der Geburt). Hm.

Also das mit dem „Liebe-dich-selbst“-Morgenritual lassen wir wohl lieber für den Moment. Leider zieht sich das bei den meisten Selbsthilfegurus durch’s ganze Buch. Wo ich mir jeweils denke: „Ja, super Tipp! Mach ich! Äh, aber wie soll ich das denn bitte in meinem Mutteralltag umsetzen? Steht das im nächsten Kapitel? Nein? Okay, Pech gehabt.“

Deshalb werde ich Euch auf der Petticoat Revolution-Plattform auch nicht mit Tipps vollmüllen, die man als Mutter eh nicht gebacken kriegt. Frei nach dem Motto: „Wenn du dich mal etwas besser organisieren würdest, wäre das keine Sache.“ Oder „Andere Mütter schaffen das auch, Familie und eigenes Unternehmen locker unter einen Hut zu bringen.“

NEIN! Weder mit drohendem Finger noch mit schlechtem Gewissen wollen wir zusammen unseren Weg gehen. Ich nehme Euch als Frauen und als Mütter ernst, Eure Anliegen, Eure Visionen und Träume, Eure Sorgen, Eure Herausforderungen, Eure Wünsche.

Auf dem bauen wir auf – also packen wir’s an!

Eure

Selbsthilfe-Ratgeber

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